Programm Literarische Lese 2021

Sommerprogramm

Freitag, 23. Juli 2021

18 Uhr, Retzerpark


Eröffnung der Literarischen Lese 

Die Lese startet mit einer bunten Mischung aus Wort, Bild und Ton: Volker Gallé moderiert den Abend und führt ins Thema der Lese ein. Unter dem Titel „Hoch im Norden“ zeigen wir ausgewählte Werke von Volker Kühnemund, eine Hommage des Künstlers an seine nordfriesische Heimat. Die Musik kommt vom Schrietter-Kühn Duo (Gesang und Kontrabass). Dazwischen präsentieren wir die Ergebnisse aus dem Textwettbewerb. 

Eintritt frei

Samstag, 24. Juli 2021

10-17 Uhr, Retzerpark, Remise und Kelterhaus 

Schreib- und Erzählwerkstatt

zum Mitmachen.

Leitung: Theresia Walser und Karl-Heinz Ott

Alle, denen Schreiben und der Umgang mit Sprache Spaß macht, werden dies einen Tag lang ausgiebig tun können. In lockerer Atmosphäre wird erzählt, notiert, diskutiert, getextet und gestaltet. Es sind keinerlei Vorkenntnisse nötig. 

Die Plätze sind begrenzt. 

Anmeldung und nähere Infos: literarische-lese-freinsheim.de/schreib-erzaehl-werkstatt/

Teilnahmegebühr 84 €

Samstag, 24. Juli 2021

20 Uhr, Literaturbühne im Retzerpark


Lesung Monika Geier „Voll Fiese Flora“ und Ausschnitte aus Krimis

Diesmal hat sie keinen Krimi geschrieben. In Monika Geiers neuem Buch geht es um botanische Gewächse. Freilich haben diese durchaus Potenzial, auch in einem Krimi zu landen. Neben Geschichten um Giftpflanzen serviert die Autorin an diesem Abend Szenen aus ihren Krimis und erzählt über besondere Freiheiten dieses Genres. Denn, so die Autorin, „Krimi ist ein Freiraum, in dem Dinge verhandelt werden, die sonst vielleicht zu heikel oder auch zu speziell sind. Im Krimi werden Seitenwege betreten, die manchmal ins Nichts, manchmal eben aber auch in ganz unerwartete Freiräume führen.“ Darüber hinaus hat sie noch Spezialitäten aus dem Giftschrank von Krimiklassikern im Gepäck.

Eintritt 15 € erm. 12 €

Sonntag, 25. Juli 2021

14.30 Uhr, Treffpunkt Retzerpark


Literarischer Spaziergang mit Waltraud Amberger, „Zur Sprache bringen“

Das Thema Freiräume als Motto für die Literarische Lese hat sich seit 2020 radikal verändert, deswegen gibt es 2021 eine Lücke im Wort. Viele für selbstverständlich gehaltene Freiheiten wurden seit letztem Jahr eingeschränkt, die Sehnsucht nach mehr Freiraum wächst. Lücken sind Räume für Brücken; das ergab die Perspektive für diesen Spaziergang. Wie immer war die Literatur eine reiche Fundgrube. Andere Sichtweisen und Lebensentwürfe kennenzulernen: das ist das Spannende am Lesen und dazu soll dieser Spaziergang einladen. 

Eintritt 15 € erm. 12 €

Sonntag, 25. Juli 2021

18 Uhr, Seconds Concept Culture, Bahnhofstr. 13a


Vernissage 
der Ausstellung: „Frei   Räume“, Bilder aus der Sammlung Weiler 

Öffnungszeiten Do 10 – 18, Fr 12-18, Sa 10-16 Uhr

Seit 1997 besitzt die VG Freinsheim eine Kunstsammlung des verstorbenen Frankenthaler Rechtsanwalts Dr. Heinrich Weiler, Werke der klassischen Moderne und zeitgenössische Kunst. Der Sammler pflegte Kontakte zu Künstlern wie der Amerikanerin Helen Frankenthaler aber auch zu Galeristen wie Heinz Berggruen in Berlin. Im Rahmen der Literarischen Lese präsentiert die Verbandsgemeinde Freinsheim passend zum Motto eine Auswahl von Bildern.

Seit 1997 besitzt die VG Freinsheim eine Kunstsammlung des verstorbenen Frankenthaler Rechtsanwalts Dr. Heinrich Weiler, Werke der klassischen Moderne und zeitgenössische Kunst. Der Sammler pflegte Kontakte zu Künstlern wie der Amerikanerin Helen Frankenthaler aber auch zu Galeristen wie Heinz Berggruen in Berlin. Im Rahmen der Literarischen Lese präsentiert die Verbandsgemeinde Freinsheim passend zum Motto eine Auswahl von Bildern.

Donnerstag, 29. Juli 2021

19 Uhr, Von Busch-Hof


Kulinarischer Auftakt zum Openair-Kino „Pferde stehlen“

Regie H. P. Moland, nach einem Roman von Per Petterson 

Der Regisseur hält sich dicht an den Roman, stellt jedoch die Vater-Sohn-Beziehung in den Mittelpunkt. 1999 im Norden Norwegens: Der Protagonist hat beschlossen, seinen Lebensabend in Einsamkeit und Abgeschiedenheit zu verbringen und will beweisen, dass er niemanden braucht. Damit kommt er nicht weit. Eines Tages trifft er auf einen Nachbarn und merkt schnell, dass er ihn von früher kennt. Im Juni 1948 kam es zu einigen dramatischen Ereignissen. in Kooperation mit der Cine k GbR, Oldenburg

Volker Gilcher vom Restaurant Von-Busch-Hof lässt sich vom Thema „Nordlichter“ inspirieren und serviert, bevor bei eintretender Dunkelheit der Film startet, ausgewählte Speisen. Bei schlechtem Wetter findet die Veranstaltung im Saal statt.

Eintritt 9 €, Speisen und Getränke a la carte

Samstag, 31. Juli 2021

16 Uhr, Seconds Concept Culture, Bahnhofstr. 13a

Finissage der Ausstellung: „Frei   Räume“, Bilder aus der Sammlung Weiler 

Seit 1997 besitzt die VG Freinsheim eine Kunstsammlung des verstorbenen Frankenthaler Rechtsanwalts Dr. Heinrich Weiler, Werke der klassischen Moderne und zeitgenössische Kunst. Der Sammler pflegte Kontakte zu Künstlern wie der Amerikanerin Helen Frankenthaler aber auch zu Galeristen wie Heinz Berggruen in Berlin. Im Rahmen der Literarischen Lese präsentiert die Verbandsgemeinde Freinsheim passend zum Motto eine Auswahl von Bildern.

Seit 1997 besitzt die VG Freinsheim eine Kunstsammlung des verstorbenen Frankenthaler Rechtsanwalts Dr. Heinrich Weiler, Werke der klassischen Moderne und zeitgenössische Kunst. Der Sammler pflegte Kontakte zu Künstlern wie der Amerikanerin Helen Frankenthaler aber auch zu Galeristen wie Heinz Berggruen in Berlin. Im Rahmen der Literarischen Lese präsentiert die Verbandsgemeinde Freinsheim passend zum Motto eine Auswahl von Bildern.

Sonntag, 1. August 2021

11 Uhr


Poetische Weinbergwanderung mit Lesung

Hasan Özdemir lädt zu einer Wanderung durch die Weinberge ein. Auf dem Weg wird er aus seinen neuen unveröffentlichten Gedichten rezitieren und am Ziel angekommen Hans Thill, den Leiter des Künstlerhauses Edenkoben sowie Annina Haab treffen.

Eintritt 15 € erm. 12 €

 Annina Haab (Literatur, 2 Monate)
Annina Haab wurde 1991 auf einem Bauernhof in Au ZH geboren. Im Alter von 15 Jahren begann sie für die Zeitung Tages Anzeiger Kolumnen und Artikel zu schreiben. Sie studierte literarisches Schreiben am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel, danach einige Semester Deutsche Philologie und Slawistik an der Universität Basel. 2018 schloss Annina Haab den Master of Arts in Contemporary Arts Practice der Hochschule der Künste Bern mit Bestnote ab.

Als Assistentin des Y-Instituts der Hochschule der Künste Bern organisiert und moderiert Annina Haab seit 2018 die Y-Talks zum Thema Kritik und Kunst – eine Serie öffentlicher Veranstaltungen mit Künstler*innen und Theoretiker*innen verschiedener Sparten. Zudem unterrichtet sie Studierende aus BA- und MA-Studiengängen in einem dazugehörenden Lektüre- und Diskussionsformat.

Künstlerisch bewegte sich Annina Haab von lyrischen Formen und Spoken Word immer mehr hin zur Prosa. Wobei sie verschiedene Formate von Schreibperformances über Aufführungen mit Musiker*innen bis zum Hörspiel erprobte. Für den Text «daheim zuhaus», einer Erzählung in 150 Miniaturen erhielt sie 2016 einen Werkbeitrag des Kantons Zürich. Mit kürzeren Texten war sie nominiert für den Wortmeldungen Förderpreis und Finalistin des 27. open mike Berlin. Nebst dreier Residenzen war Annina Haab Stipendiatin der Autorenwerkstatt Prosa im Literarischen Colloquium Berlin. Ihr erster Roman «Alitage» erscheint im Frühjahr 2021 im Berlin Verlag.

Montag, 2. August 2021

18 Uhr, Backhaus

Geschichten von Freinsheim: „Die Welt meines Dorfes“

Moderation Helga Buß. Mit Claudia Dieterich, Volker Gilcher, Willi Simon, Barbara Strotmann, Bärbel Weber u.a.

Deutschland in den letzten siebzig Jahren: Frieden, wachsender Wohlstand, demokratische Prozesse, kulturelle Vielfalt, nahezu grenzenlose Freiräume. Die Pandemie hat alles, was selbstverständlich geworden war, kurzfristig weggewischt. Inzwischen merken wir schmerzlich, was uns fehlt. Was existenzielle Werte sind, darüber haben Kriegs- und Nachkriegskinder schon einmal nachgedacht. Was war ihnen damals wichtig? Wie sahen ihre Zukunftspläne aus? Welche Freiräume haben sie sich erkämpft? Geschichten aus Freinsheim könnten eine Brücke schlagen zu Fragen von heute.

Eintritt frei 

Freitag, 6. August 2021

20 Uhr, Literaturbühne im Retzerpark

Lesung „Vom Aufblühen in Vasen“

Tagsüber schön, beängstigend in der Nacht – für Claudia Gabler ist die Natur Inspiration fürs Schreiben. Jede Idealisierung ist ihr fremd. Mit ihren Gedichten fordert sie ein respektvolles Verhältnis zur Natur ein, sie unterwerfen zu wollen, sei eine Täuschung. Claudia Gablers Verse sind, so die Jury zum Kurt Sigel-Lyrikpreis des deutschen PEN 2020, „beseelt von feiner Ironie und einem bisweilen robusten, bodenständigen Humor“. Ein Rezensent bewundert ihre „Intellektuelle Leichtigkeit“ – wir freuen uns auf einen poetischen Abend im Retzerpark.

Eintritt 15 € erm. 12 €

Claudia Gabler besuchte die Kunstgewerbeschule Basel und studierte in Berlin Theaterwissenschaft und Publizistik. Sie schreibt Lyrik und Hörspiele. Im Dezember 2020 wurde Gabler in das PEN-Zentrum Deutschland aufgenommen.

Lyrik
  • Vom Aufblühen in Vasen. Gedichte. Verlagshaus Berlin, EDITION BELLETRISTIK, Frühjahr 2021
  • Wohlstandshasen. Gedichte LYRIKPAPYRI, Horlemann Verlag, Berlin 2015
  • Die kleinen Raubtiere unter ihrem Pelz. Gedichte. Rimbaud Verlag, Aachen 2008 
  • Stavano attaccati come lingue., Gedichte deutsch-italienisch (Übersetzung: Alessandro de Francesco und Angela Sanmann), Cierre Grafica, Anteremedizioni, Verona 2008
Hörspiele
  • Wenn ich schon mal im Radio bin, Kurzhörspielserie, Deutschlandfunk Kultur, 2019 
  • http://www.deutschlandradio.de/archiv/dlr/sendungen/hoerspiel_dlr/170635/index.html
  • Kirk, Hörspiel, SWR2, 2016 The female silence, Hörspiel, European Broadcasting Union, 2005
  • Sensations, Kurzhörspielserie, Deutschlandradio Kultur, 2015
  • The Last Supper. SWR2 Hörspiel, 2013
  • Du, Crisis, Kurzhörspielserie, Deutschlandradio Kultur, 2012
  • Bangkok oder Ich will einen Schweizer heiraten, Hörspiel, SWR4
  • An die Bewohner der Strandboxen, Hörspiel, SWR2, 2009
  • Gespräche mit Architekten, Kurzhörspielserie, Deutschlandradio Kultur, 2009
  • Als wir über die Terrasse schwammen, Hörspiel, SWR2, 2008
  • The secret chamber, Hörspiel, European Broadcasting Union, 2005 
  • Fiberglas, Hörspiel, Deutschlandradio Berlin, 2002

Feature zu Nature Writing

Foto: © Barbara Ruda

Samstag, 7. August 2021

16 Uhr, Treffpunkt Retzerpark



Literarischer Spaziergang mit Waltraud Amberger, „Zur Sprache bringen“

Das Thema Freiräume als Motto für die Literarische Lese hat sich seit 2020 radikal verändert, deswegen gibt es 2021 eine Lücke im Wort. Viele für selbstverständlich gehaltene Freiheiten wurden seit letztem Jahr eingeschränkt, die Sehnsucht nach mehr Freiraum wächst. Lücken sind Räume für Brücken; das ergab die Perspektive für diesen Spaziergang. Wie immer war die Literatur eine reiche Fundgrube. Andere Sichtweisen und Lebensentwürfe kennenzulernen: das ist das Spannende am Lesen und dazu soll dieser Spaziergang einladen.

Eintritt 15 € erm. 12 €

Literaturfest im Retzerpark

Sonntag, 8. August 2021

13 bis 17 Uhr
  • Literaturbühne mit Tanja Mahn-Bertha, Arnim Töpel und weiteren Überraschungsgästen
  • Texte aus der Schreibwerkstatt 
  • Die Musik zum Fest kommt vom Greller-Viera-Trio (Till Greller, Keyboards Henri Viera, Gitarre Stefan Faust, Schlagzeug)
  • In der Remise: Ausstellung „Hoch im Norden“ Bilder von Volker Kühnemund
  • Kelterhaus: „Freiraum“

Eintritt frei

18 Uhr

Chawwerusch Theater: “Wurzeln schlagen – Herzhafte Texte mit Musik“        

Gärten – oft besungen als Plätze der Inspiration und Schönheit. Während es ungezählte Blumengedichte gibt, werden Nutzpflanzen weitgehend außer Acht gelassen. In diesem poetisch-musikalischen Programm sind bodenständige Kartoffeln, himmlische Äpfel oder auch bissige Zwiebeln zweifellos die Stars. Wo die klassische und zeitgenössische Literatur Lücken hat, haben Felix S. Felix und Walter Menzlaw eigene Texte verfasst, die die Einwanderungsgeschichte von Tomaten, Zucchinis und Kartoffeln erzählen. Armin Sommer unterstützt musikalisch auf mehr als ungewöhnlichen Instrumenten.

Eintritt 15 € erm. 12 €

Greller-Viera-Trio

Den musikalischen Rahmen des Literaturfests gestaltet das Greller-Viera-Trio. Seit 2015 arbeiten der Pianist Till Greller und der Gitarrist und Komponist Henri Viera zusammen. Anfänglich mit neuen Interpretationen bekannter Jazz – und Latin Standards, besteht das Programm inzwischen überwiegend aus moderneren Eigenkompositionen. Der Klaviervirtuose und Soundtüftler Greller ist ein kongenialer Partner für den Komponisten Viera. Der Schlagzeuger Stefan Faust und Henri Viera kennen sich schon von ihrem gemeinsamen Duo „Vieras Faust“. Für den Abschluss der „Freinsheimer Literaturtage“ gibt es ein extra zusammengestelltes Programm, das auch skandinavische Komponisten mit einbezieht. Die drei Musiker freuen sich auf einen spannenden Nachmittag: Till Greller (Piano, Programming), Henri Viera (Gitarre, Komposition, featuring), Stefan Faust (Schlagzeug, Percussion)

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